Scaffolding
Entscheidend für das Scaffolding ist die Anzahl der Auswahlmöglichkeiten. Zu Beginn sollten nur wenige Optionen zur Auswahl stehen und mit der Erfahrung der Lernenden schrittweise ansteigen. Das angestrebte Lernziel wäre dann, dass die Schülerinnen und Schüler zum Schluss die Zusammenfassungen ohne Unterstützung erstellen können. Ob und wann dies der Fall ist, hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Eine weitere Möglichkeit diesen Prozess zu fördern sind die optionalen Tipps. Diese geben zu jeder Teilaufgabe Denkanstöße, ohne die Lösung vorwegzunehmen. Schwächere Lernende bekommen Unterstützung, stärkere können sie ignorieren. Differenziert, mit überschaubarem Mehraufwand für die Lehrkraft und großer Wirkung für die Qualität des Unterrichts. Die Erstellung dauert nur wenige Minuten, der Lerneffekt am Stundenende ist dafür umso größer.
Exit-Ticket
Als Exit-Ticket eingesetzt, wird daraus mehr als eine Wiederholungsübung: Die Lernenden verlassen den Raum mit einer korrekten, von ihnen selbst zusammengestellten Kernaussage zum Stundenthema (zum Beispiel zur Betonkorrosion [klick HIER]). Genau diese Formulierung lässt sich anschließend fast eins zu eins als Eintrag ins Berichtsheft übernehmen, dem Ausbildungsnachweis der Lehrlinge. Theorie, Methodentraining und Dokumentationspflicht greifen so ineinander.
Ein kleiner Inhaltstyp mit großer Wirkung und ein Baustein, der Unterrichtspraxis und Ausbildungsdokumentation elegant verbindet.
Probiert es doch einmal gerne aus und teilt eure Erkenntnisse und Meinungen dazu.
Mehr Informationen über Scaffolding findet ihr auf Klickpunkt.schule
Erstellt am 28.08.2026
Patrick Oberdörfer
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